Soll man sich freuen, wenn ein Rechtsextremist denkbar knapp daran scheitert, Oberbürgermeister zu werden? Oder soll man heulen, weil Stefan Hartung, den Ex-NPD-Funktionär und Kandidaten der rechts von der AfD stehenden Freien Sachsen, nur 508 Stimmen von dem Amt in Aue-Bad Schlema trennen? Angemessen sind beide Reaktionen, vielleicht ist aber eine andere hilfreicher: eine nüchterne Schadensbilanz, die im Juni 2026 nur eine vorläufige sein kann.