Quelle: dpa Sachsen

8. Juni 2026, 13:17 Uhr

Knapp verloren in Aue-Bad Schlema: Hartung von den Freien Sachsen.

© Sebastian Willnow/​dpa

Die Wahl des neuen Oberbürgermeisters im sächsischen Aue-Bad Schlema hat für einen viel beachteten Wahlkrimi gesorgt. Denn der Bewerber der rechtsextremen Partei Freie Sachsen lag bis zuletzt sehr gut im Rennen und unterlag am Sonntag nur knapp dem CDU-Kandidaten. Doch viele fragen sich auch mit Blick auf künftige Wahlen: Darf ein Rechtsextremist überhaupt ein solches Amt ausüben? Als Stadtoberhaut wäre er Beamter auf Zeit. Und laut Gesetz darf nur ins Beamtenverhältnis berufen werden, wer «die Gewähr dafür bietet, jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes einzutreten».