WisdPi bringt mit der Prom21 zum ersten Mal eine herstellerunabhängige Erweiterungskarte mit AMDs Desktop-Chipsatz B650 zur Marktreife. Sie ist primär als interne PCI-Express-Karte (PCIe 4.0 x4) für Desktop-PCs gedacht, läuft grundsätzlich aber in und an allen möglichen Systemen.
Laut Entwickler funktioniert sie sogar mit einem Thunderbolt-5-Adapter an Apple-Macs und mit einem M.2-Adapter an einem Raspberry Pi 5. Eigenständige Treiber sind offenbar nicht notwendig; die generischen Treiber aktueller Betriebssysteme sollen genügen.
Moderne Chipsätze sind schlicht I/O-Hubs, die per PCI Express mit dem Prozessor kommunizieren und weitere Anschlüsse bereitstellen. Die Prom21-Karte von WisdPi stellt einmal USB 3.2 Gen 2x2 (20 Gbit/s, Typ C), viermal USB 3.2 Gen 2 (10 Gbit/s, Typ A), vier M.2-Steckplätze und einen Oculink-Port bereit. An letzterem lassen sich etwa per Adapterkabel bis zu vier SATA-Laufwerke anschließen. Für Gehäuseanschlüsse gibt es noch sechs USB-2.0-Front-Header.
Die M.2-Steckplätze sind laut Dokumentation mit jeweils vier PCIe-4.0-Lanes angebunden. Wie bei Mainboards limitiert allerdings die PCIe-Verbindung zum Prozessor: Die SSDs schaffen einzeln die hohe Geschwindigkeit, lassen sich aber nicht gleichzeitig ausreizen.












