Während Großkonzerne inzwischen große strukturierte KI-Teams vorzuweisen haben, scheint der Mittelstand noch nicht ganz schritthalten zu können. Eine neue Studie zeigt auf, woran in vielen mittelständischen Unternehmen die digitale Transformation scheitert.
08.06.2026, 13.28 Uhr
Da fehlt was: Wer sich in mittelständischen Betrieben für KI interessiert und bei der digitalen Transformation mitwirken möchte, verfügt selten über das passende Werkzeug dafür
„Du hast ein Faible für künstliche Intelligenz? Dann freuen wir uns über deine Unterstützung bei der KI-Transformation!“Diese Art von Ansprache und Aufgabenzuteilung lässt sich besonders in mittelständischen Unternehmen beobachten. Sie möchten die Vorteile, die KI mit sich bringt, für sich nutzen, suchen allerdings oft in den eigenen Reihen nach jemandem, der das Thema vorantreibt. Durch diese Zuteilungen nach Interesse werden allerdings KI-Managerinnen und Manager geschaffen, deren Rolle nie formal definiert wurde. Sie tragen Verantwortung, ohne reelle Entscheidungsrechte beanspruchen zu können, und werden strukturell unzureichend unterstützt.
Zu dieser Feststellung kommt nun eine neue Studie des KI-Dienstleisters NEXperts.ai. „Viele Unternehmen haben die Experimentierphase bei KI inzwischen hinter sich. Die größere Herausforderung beginnt jetzt: KI skalierbar zu organisieren und sinnvoll in Prozesse, Verantwortlichkeiten und Entscheidungen zu integrieren“, sagt Michael Quast, Geschäftsführer von NEXperts.ai.








