Eingestürztes Gebäude in General Santos City im Süden der Philippinen

Nach einem schweren Erdbeben vor der Küste der südphilippinischen Provinz Sarangani haben die Behörden eine Tsunamiwarnung für mehrere Küstengebiete auf der Insel Mindanao ausgegeben. Das Beben ereignete sich am Morgen um 7.37 Uhr (Ortszeit) und erreichte nach Angaben des örtlichen Instituts für Vulkanologie und Seismologie (Phivolcs) eine Stärke von 7,8. Bewohner zahlreicher Küstenregionen wurden aufgefordert, sich umgehend in höher gelegene Gebiete zu begeben.

Zunächst hatte die US-Erdbebenwarte USGS die Stärke auf 8,2 beziffert, dies aber später ebenfalls auf 7,8 korrigiert. Demnach fand das Beben in einer relativ geringen Tiefe von 55 Kilometern statt. USGS zufolge gab es auch zahlreiche, teilweise starke Nachbeben.

Das Beben hat mindestens einen Menschen das Leben gekostet. Mindestens vier weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die Polizei in General Santos City im Süden der Philippinen der Nachrichtenagentur AFP mit.

Auf Facebook veröffentlichte Aufnahmen zeigten, wie in General Santos City ein Einkaufszentrum in sich zusammensackte und nur noch Trümmer hinterließ. An einem anderen Ort stürzte ein Gebäude auf dem Gelände einer Schule ein. Laut Polizei könnte die Opferzahl noch steigen.