Deutlich weniger Studierende als noch vor zwei Jahren gehen sicher davon aus, im Anschluss an ihr Studium zügig einen Job zu finden, der ihren Erwartungen und Qualifikationen entspricht. Das geht aus einer Umfrage der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY hervor.»Die Ergebnisse zeigen einen klaren Paradigmenwechsel: Für die Generation Studierender wird Sicherheit zum immer stärkeren Orientierungsfaktor – über Karriere, Gehalt und Entwicklung hinweg«, sagte Jan-Rainer Hinz, Mitglied der Geschäftsführung und Leiter Personal und Unternehmenskultur bei EY.

Dies habe auch mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage zu tun, die auch bei den Studierenden auf die Stimmung drücke. »Der Optimismus, nach dem Studium rasch einen passenden Job zu finden, lässt nach«, sagte Hinz. Angesichts steigender Arbeitslosenzahlen auch unter Akademikerinnen und Akademikern sei dies aber auch nicht überraschend.