Russischer Drohnenangriff: Brand in der Sperrzone um Tschornobyl
Bei einem Drohnenangriff auf ein Atommülllager 15 Kilometer vom Reaktor brach ein Brand aus. Die Strahlenbelastung blieb innerhalb der zulässigen Grenzwerte.
Immer wieder kommt es bei russischen Drohnenangriffen in der Sperrzone um das AKW Tschornobyl zu Bränden, wie hier am 8.5.2026
Ukrainian Emergency Service/AP
Ein russischer Drohnenangriff hat das Zentrale Lager für abgebrannte Brennelemente in der Sperrzone von Tschornobyl getroffen. Es befindet sich rund 15 Kilometer von der Reaktoranlage entfernt. Nach Angaben des ukrainischen staatlichen Unternehmens Enerhoatom, Betreiberin aller ukrainischer AKW, wurde dabei ein Gebäude auf dem Gelände beschädigt. Verletzt wurde niemand. Die ukrainischen Behörden betonten, dass die Strahlenbelastung auf dem Gelände weiterhin innerhalb der zulässigen Grenzwerte liege. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe derzeit nicht.











