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Folgen des Iran-Krieges: Nahost-Konflikt halbiert Gewinnprognose der Flugbranche Gestörte Flugrouten, hohe Kerosinpreise: Der Nahost-Konflikt bringt Fluggesellschaften zur Korrektur ihrer Gewinnprognose.
07.06.2026 - 16:07 Uhr Der Airbus A350-900 „Wuppertal“ der Lufthansa rollt zur Startbahn auf dem Flughafen Frankfurt. Foto: Florian Wiegand/dpaDie weltweite Luftfahrtbranche hat ihre Gewinnprognose für das Jahr 2026 wegen des Nahost-Konflikts fast halbiert. Der Weltluftfahrtverband IATA rechnet nun mit einem Nettogewinn der Branche von 23 Milliarden Dollar, wie er am Sonntag mitteilte. Zuvor war er von rund 41 Milliarden Dollar ausgegangen. Als Gründe nannte der Verband gestiegene Treibstoffkosten und gestörte Flugkorridore. Die IATA vertritt mehr als 370 Fluggesellschaften, die etwa 85 Prozent des weltweiten Flugverkehrs abwickeln.Die IATA erwartet, dass die Treibstoffrechnung der Fluggesellschaften in diesem Jahr auf rund 350 Milliarden Dollar ansteigen wird, nach etwa 252 Milliarden Dollar im Jahr 2025. Damit macht Kerosin fast ein Drittel der Betriebskosten aus. Der Gewinn pro Passagier dürfte sich auf etwa 4,50 Dollar halbieren. „Es gibt zwei Hauptfaktoren: der deutliche Anstieg der Kerosinpreise (...) und die Störungen für die Fluggesellschaften in der Golfregion“, sagte IATA-Generaldirektor Willie Walsh. Er erwarte, dass kleinere Fluggesellschaften wegen der Treibstoffkosten in Konkurs gehen werden. Der US-Billigflieger Spirit Airlines hatte im vergangenen Monat den Betrieb eingestellt und gilt als erste Fluggesellschaft, die dem Iran-Krieg zum Opfer fiel.Gleichzeitig rechnet die IATA mit einem Umsatzanstieg von 9,4 Prozent auf rund 1,16 Billionen Dollar in diesem Jahr. Dies sei auf eine stabile Reisenachfrage, höhere Flugpreise und wachsende Einnahmen aus Zusatzleistungen zurückzuführen. Zusätzlich belasten Engpässe bei neuen Flugzeugen die Branche. Lieferverzögerungen bei Boeing und Airbus zwingen die Fluggesellschaften, ältere, weniger effiziente Maschinen länger im Dienst zu halten, was die Wartungskosten in die Höhe treibt. Walsh erklärte, da die Nachfrage robust bleibe, die Kapazitäten jedoch sänken, dürften die Flugpreise hoch bleiben. rtr Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige Stellenmarkt Die besten Jobs auf Handelsblatt.com Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige IT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik Anzeige Remind.me Jedes Jahr mehrere hundert Euro Stromkosten sparen – so geht’s Anzeige Presseportal Lesen Sie die News führender Unternehmen! Anzeige Bellevue Ferienhaus Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen Anzeige Übersicht Ratgeber, Rechner, Empfehlungen, Angebotsvergleiche Anzeige Finanzvergleich Die besten Produkte im Überblick Anzeige Gutscheine Mit unseren Gutscheincodes bares Geld sparen Anzeige Weiterbildung Jetzt informieren! Alles rund um das Thema Bildung auf einen Blick








