Alternativen zur WM: Märchen mit Gedächtnislücken
Der Berliner Rapper Apsilon erinnert in seiner Single an die NSU-Morde, die gleichzeitig zum „Sommermärchen“ 2006 stattfanden.
Apsilon auf dem Splash Festival 2025
Hartmut Boesener/imago
Es war einmal vor langer, langer Zeit, da ging der Sommer 2006 als Märchen in die deutsche Geschichte ein. Diejenigen, die damals schon lebten, erinnern sich bis heute an die elektrisierende Stimmung im Land, an Public Viewings, Fahnenmeere und das Gefühl, Teil eines historischen Moments zu sein. Die Männerfußballweltmeisterschaft wurde zum Symbol eines neuen lockeren Patriotismus. Doch wie jedes Märchen ist auch dieses fantastisch, es erzählt nur einen Teil der Geschichte.











