Der Europaabgeordnete und Co-Vorsitzende des BSW, Fabio De Masi, hat das Vier-Augen-Gespräch des früheren Bundeskanzlers Gerhard Schröder mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin verteidigt.
„Es war richtig, dass sich Altkanzler Schröder mit Putin getroffen hat. Es ist eine Verwahrlosung, sich öffentlich über jene zu erheben, die hinter den Kulissen versuchen, Russland zu einem Waffenstillstand zu bewegen. Frieden wurde noch nie mit moralischer Selbstgerechtigkeit errungen“, erklärte De Masi am Samstag.
„Selbstverständlich ist Putin aufgefordert, die Waffen schweigen zu lassen“
Zugleich verwies der BSW-Politiker auf Schröders Haltung zum Irak-Krieg. „Es war Schröder, der sich immerhin dem Irak-Krieg widersetzte, während die Lautsprecher in Deutschland uns mit ihrer Doppelmoral im Gaza-Krieg und bei den Angriffen der USA und Israels auf den Iran ein Vorrunden-Aus bei der UNO-Generalversammlung beschert haben“, sagte er.
De Masi betonte, Russland trage Verantwortung für ein Ende der Kämpfe. „Selbstverständlich ist Putin aufgefordert, die Waffen schweigen zu lassen. Dies gelingt jedoch nicht durch Maulheldentum, sondern durch mühevollen Interessenausgleich hinter den Kulissen.“















