ruck, Druck, Druck, ganz sicher lasteten noch nie mehr Erwartungen auf Alexander Zverev als in diesen ungewöhnlichen Tagen von Paris. Da seine ärgsten Widersacher, die Branchengrößen Jannik Sinner (Zweitrunden-Aus), Novak Djokovic (Drittrunden-Aus) und Carlos Alcaraz (fehlt verletzt), seinen sehnsüchtig erhofften ersten Grand-Slam-Sieg bei den French Open nicht mehr verhindern können, galt der deutsche Tennisprofi spätestens seit dem Achtelfinale allseits als der Favorit. Zverev hatte seine Rolle bislang bestens angenommen, er hatte sich auch clever verhalten. Der 29-Jährige machte sich rar, sprach kürzer bei Pressekonferenzen, ließ sich auf keine Gedankenspiele zum möglichen Triumph ein, plauderte lieber darüber, dass er abends gerne Mario Kart spiele und dann ins Bett gehe. Druck? Er hat ihn einfach weggezockt und weggeschlafen.