Vorbei sind die zeiten, als man Fußballer abseits des Platzes sich selbst überließ. Längst haben die Kicker Berater, leider auch oft in modischen Angelegenheiten und wirken so oft wie wandelnde Markenbotschafter für Gucci und Goyard.
Dabei haben sich Fußballer in der Vergangenheit so schön hervorgetan mit Tätowierungen in Schreibschrift auf Unterarmen, gepaart mit römischen Ziffern und dem Bildnis der eigenen Frau. Da gab es wilde Frisuren und bizarre Bartkreationen und natürlich bizarre Trikots. Hach, wir freuen uns auf vier Wochen stramme Waden, Strass und Strähnchen. Auch abseits des Platzes. Hier unsere kleine Vorfreude-Sammlung.
1. Fußballer und Fashion
Zu tiefe V-Ausschnitte, zu enge distressed Jeans, Pailletten, Federn und Double Denim – die Liste der Fashion-Fails abseits des Platzes ist lang und lustig. Aber welche Fußballer sind eigentlich gut angezogen im klassischen Sinne? Also nicht wie eine Mischung aus Zirkusclown und Ghettofürst? Da wäre natürlich Xabi Alonso, dessen hotte Norm-Core-Fashion genau das tut, was sie tun soll: Sie betont seine Attraktivität mittels exakter Schnitte und exquisiter Materialien, gerne von Loro Piana oder Louis Vuitton. Auf den Spanier mit dem roten Bart folgt natürlich der Vater aller Fußballer-Fashion, David Beckham, der schon in den 2000ern zeigte, dass man als Sportler modische Grenzen neu definieren kann. Das war nicht immer treffsicher, doch allzeit unterhaltsam: von lackierten Fingernägeln, blondierten Haaren und Partnerlook mit Victoria bis hin zu Wickelröcken und überdimensioniertem Weekender. Beckham ließ nichts aus und kümmerte sich erfrischenderweise einen feuchten Kehricht um das Hohngelächter der Boulevardpresse und der Fans der gegnerischen Mannschaften.














