Ergibt sich für den FC Erzgebirge Aue vielleicht doch noch die Chance, im Profifußball zu bleiben? Am Mittwochabend hat sich für die Sachsen nämlich die Tür ein Stück weit geöffnet, auch in der kommenden Saison in der 3. Liga spielen zu können. 1860 München hat am Mittwochabend verkündet, dass die Löwen keine Lizenz für die 3. Liga erhalten, da der jordanische Investor Hasan Ismaik die erforderlichen Zahlungen nicht leistet. Damit müssten die Münchner, wie bereits 2017, in die Regionalliga absteigen.Durch den bevorstehenden Zwangsabstieg des bayerischen Traditionsklubs keimt bei den Veilchen die Hoffnung auf, den Gang in die Regionalliga doch noch abwenden zu können. Das größere Anrecht auf den Klassenerhalt hat aktuell jedoch der TSV Havelse. Die Niedersachsen beendeten die Saison auf Rang 17 und damit einen Platz vor dem ostdeutschen Klub. Sie wären somit erster Nachrücker.Da den Niedersachsen jedoch kein drittligataugliches Stadion mehr zur Verfügung steht – der Nutzungsvertrag für das Eilenriedestadion in Hannover ist ausgelaufen – und sie zudem finanzielle Probleme für eine weitere Saison in der 3. Liga haben sollen, könnte Havelse bei einem Zwangsabstieg der Löwen freiwillig auf den Klassenerhalt verzichten.
FC Erzgebirge Aue: Bleiben die Veilchen doch noch in der 3. Liga?
Für den FC Erzgebirge Aue lebt die Hoffnung auf den Verbleib in der 3. Liga. Der drohende Zwangsabstieg von 1860 München könnte den Veilchen unerwartet eine neue Chance eröffnen.










