Wenige Tage nach dem Saisonfinale, in dem sich der FC Erzgebirge Aue mit einem 4:2-Sieg beim 1. FC Schweinfurt erhobenen Hauptes aus der 3. Liga verabschiedet hat, hält der Verein einige positive Erkenntnisse fest und blickt auch schon zuversichtlich auf die neue Spielzeit in der Regionalliga, für die ein großer personeller Umbruch geplant ist. Seinen Rekordspieler Martin Männel will der FCE halten und hat ihm dafür ein Angebot unterbreitet. Der Keeper und seine Mitspieler brennen nun aber erst einmal für das Sachsenpokalfinale, in dem sie am Sonnabend (23. Mai, 15.30 Uhr) beim FSV Zwickau den fünften Pokalsieg der Vereinsgeschichte erringen wollen.
Zuerst einmal ist der Verein stolz auf seine vielen Aue-Fans, die ihre Mannschaft trotz der enttäuschend verlaufenen Saison stets unterstützt haben, sogar beim letzten Auftritt im Profifußball. „Mehr als 2000 Fans waren nach Schweinfurt gereist trotz sportlicher Bedeutungslosigkeit dieser Partie. Wahnsinn, was der Gästeblock am Sonnabend ablieferte“, ist auf der FCE-Homepage zu lesen.
Hervorzuheben war in Schweinfurt auch das Comeback des Langzeitverletzten Maxim Burghardt. Nach 399 Tagen Rekonvaleszenz von einem Kreuzbandriss und einer Knieentzündung sowie der Verarbeitung des plötzlichen Todes seines Vaters kam der Rechtsverteidiger in Unterfranken erstmals wieder zum Einsatz. Er kämpfte und rannte, als wäre er nie weg gewesen.










