Diese Enzyklika ist mehr als eine Enzyklika, mehr als ein katholisches Lehrschreiben. Sie ist ein Manifest für die Menschheit, ein Manifest gegen die digitale Supermacht und gegen die unheilvolle Allianz dieser Supermacht mit Politik und quasireligiösem Wahn. Diese Enzyklika ist ein profunder Protest gegen die Delegation von Entscheidungsprozessen an die KI in allen Lebensbereichen. Sie ist nicht einfach nur ein Einspruch gegen blinde Technikverehrung, sie eine fundamentale Gegenrede gegen Heilsversprechen, die sich auf Bits und Bytes stützen. Die Enzyklika ist eine Denkschrift gegen die Verabsolutierung von technischer Intelligenz, gegen digitale Staatsstreicherei, gegen die Digitalokratie. Aus dem Vatikan, der in seiner Geschichte so lange Bollwerk gegen die Aufklärung war, kommt eine Grundsatzerklärung zur Aufklärung in Big-Data-Zeiten.
Der Papst weist den Weg in eine gute digitale Zukunft
Papst Leo XIV stellt sich gegen die Großen der Tech-Welt und die undifferenzierte Haltung zur Technologie. Recht hat er.










