Der Chiemsee und seine Zuflüsse bietet ein Abwechslung: Von ruhiger, glatter Seenoberfläche bis zu mehr Strömung und kleinen Wehren in Alz und Prien. Foto: Katrin Requadt/dpaZwischen felsigen Ufern hindurch paddeln oder über die glatte Wasseroberfläche. Der Chiemsee und seine Zuflüsse bieten beides. In zwei bis drei Tagen lässt sich das 64 Kilometer lange Ufer des Sees umrunden, an den Ufern und Inseln gibt es zahlreiche Möglichkeiten für eine Pause. Einzelpaddler dürfen an der Herreninsel bei der Seekapelle anlanden, auf der Fraueninsel bietet ein Biergarten Erfrischungen. Auch Windsurfen und Stand-up-Paddling gibt es auf dem Chiemsee.für wen: Familien und Einsteiger (Chiemsee), Fortgeschrittene (Alz/Prien mit Strömung)Kosten: Verleih ab ca. 15 bis 30 Euro/Stunde; Tagesmiete ca. 50 EuroSaison: Mai bis SeptemberTandemfliegen am TegelbergEinmal über Schloss Neuschwanstein hinwegfliegen? Mit einem Gleitschirm-Tandemflug im Schwangau ist das möglich. Gestartet wird in 1720 Meter Höhe vom Tegelberg aus. In 15 bis 30 Minuten lässt sich das Alpenpanorama aus der Luft betrachten. Vorkenntnisse sind keine notwendig, nur etwas Mut braucht man. Insgesamt dauert das Ereignis an die 90 Minuten.für wen: alle Mutigen ohne Vorkenntnisse, Mindestalter 14 JahreKosten: ca. 200 EuroSaison: Mai bis OktoberSchwabenSkispringen in OberstdorfSo machen es die Profis: Der Österreicher Stefan Kraft beim Skisprung World Cup 2025 in Oberstdorf. Foto: Alex Pantling/Getty Images200 Meter durch die Luft in weniger als neun Sekunden. Ein Profi-Skisprung lässt sich an der Heini-Klopfer-Skiflugschanze in Oberstdorf nicht nur virtuell nacherleben, hier kann jeder selbst zum Skispringer werden. Unter Anleitung und auf kleinen Schanzen wird das Springen geübt. Und dann steht der erste Sprung von der Jugendschanze bevor!für wen: alle, die eine blaue Ski-Piste mit Alpin-Ski befahren könnenKosten: ab 160 EuroSaison: ganzjährig nach Terminen, im Sommer wird auf Matten gesprungenWandern in der BreitachklammDie Breitachklamm ist ein Naturerlebnis und gerade im Sommer mit schattigen Wanderrouten beliebt. Foto: ImagoAm Ende des Kleinwalsertals liegt die tiefste Felsschlucht Mitteleuropas. Gerade in den Sommermonaten bietet die Breitachklamm Kühle und Schatten beim Wandern. Vorbei an rauschenden Wasserläufen und tiefen Schluchten bietet die Klamm ein besonderes Naturerlebnis. Je nach Jahreszeit und Witterung sind unterschiedliche Routen geöffnet.für wen: Grundkondition erforderlich, HochgebirgsverhältnisseKosten: ab 16 Jahren 9 Euro, Kinder 2,50 EuroSchließzeiten: ca. Mitte März bis April sowie November bis WeihnachtenNiederbayernMountainbiken im Bayerischen WaldÜber offene Felder oder schmale Trails: Mountainbiken erfreut sich großer Beliebtheit. Foto: bayerischer-wald.deDichter Wald wechselt sich ab mit Wiesen- und Forstwegen. Gerade für längere Touren eignen sich die Mountainbike-Strecken im Bayerischen Wald. Hier gibt es ein ausgedehntes Bike-Netz mit Touren für alle Bedürfnisse. Die Reiseroute „Trans Bayerwald“ führt über 700 Kilometer in zwei Sieben-Tagesetappen durch die Region zwischen Passau und Furth im Wald.für wen: alle, die gerne Mountainbike oder Gravelbike fahrenKosten: E-MTB-Verleih zwischen 30 und 50 Euro, geführte Touren ab ca. 25 EuroSaison: Mai bis OktoberWald-Bogenparkour nahe GrafenauMit Pfeil und Bogen geht es im Bayerischen Wald auf die Pirsch. Aber keine Sorge, verletzt wird dabei niemand. Im 3-D-Parkour nahe Grafenau gibt es 3-D-Ziele, alles über heimisches Wild bis hin zu Dinosauriern. Die Strecke führt über drei Kilometer durch den Wald und ist mit 30 Stationen sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Wer sich Ausrüstung leihen möchte, sollte einen Tag vorher Bescheid geben.für wen: alle, die sich für Bogenschießen interessierenKosten: Erwachsene 15 Euro, Kinder ab 8 Jahren 10 Euro, Leihausrüstung mit Einweisung 20 EuroSaison: ganzjährigOberpfalzBoarden und Skifahren auf dem größten Sandberg EuropasDer weltweit einzige Sandberg mit Liftanlage macht Skifahren und Boarden auch im Sommer möglich. Foto: Freizeitpark Monte KaolinoDer Monte Kaolino ist mit seinen 33 Millionen Tonnen Sand eine einzigartige Attraktion. Der 120 Meter hohe Sandberg bietet die besondere Gelegenheit, im Sommer Ski zu fahren und zu boarden. Die Sandpiste ist 220 Meter lang und 40 Grad steil. Dem Sandhügel schließen sich ein Hochseilgarten und ein Dünenbad an, sodass jeder auf seine Kosten kommt.für wen: alle Altersgruppen, zum Sandboarden sind keine Vorkenntnisse notwendig, Hochseilgarten ab 8 JahrenKosten: Tagesticket ca. 12 bis 19 Euro (je nach Aktivität)Saison: Mai bis SeptemberFelskletterei im HirschbachtalRund um das Hirschbachtal gibt es nicht nur spannende Felsformationen zum Klettern, sondern auch schöne Wanderrouten bis hin zum Pegnitztal. Foto: vgn.deNatürliche Granitfelsen zeichnen das Hirschbachtal im Oberpfälzer Jura aus. Im Nordwesten grenzt es an den Schwarzen Brand und bietet viele Kletterfelsen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Allein die Mittelbergwand, ein Wahrzeichen des Hirschbachtals, bietet an die 60 Routen. Besonders bei Sportkletterern ist das Hirschbachtal beliebt, daher ist es an Wochenenden oder in den Ferien gut besucht. Ideal, um Kindern das Klettern nahezubringen, ist der Kinderklettersteig, erreichbar über den Parkplatz zwischen Hegendorf und Neutras.für wen: Kletterer mit GrundkenntnissenKosten: kostenlos bei eigener AusrüstungSaison: April bis OktoberOberfrankenBallonfahrt im FichtelgebirgeVon Hof aus geht es mit dem Heißluftballon langsam, aber stetig nach oben über den Fichtelsee. Foto: Imago/PanthermediaMit dem Heißluftballon über die Fränkische Schweiz: Vom oberfränkischen Hof aus geht es los. An die zwei Stunden dauert eine Fahrt mit Blick auf Burgen und Felsen in der Umgebung. An festes Schuhwerk sollte gedacht werden, denn gelandet wird je nach Wetterlage und Örtlichkeit auf schlammigem Grund. Die Fahrten finden frühmorgens oder abends statt, sodass der Sonnenaufgang oder -untergang aus luftiger Höhe beobachtet werden kann.für wen: alle ab 14 Jahren und über 130 cm und in guter körperlicher VerfassungKosten: ab 170 bis 280 EuroSaison: ganzjährig, je nach WetterlageTrailrunnig im FrankenwaldTrailrunning wird in ganz Europa immer beliebter. Im Frankenwald gibt es ein großes Netz verschiedener Trails. Foto: ImagoAuf wenig erschlossenem Gelände führen zahlreiche Trailläufe durch den dichten Frankenwald an der oberfränkischen Grenze zu Thüringen. Neben einfacheren, kürzeren Stecken gibt es auch herausfordernde Touren mit bis zu 800 Höhenmetern. Die Region bietet naturnahe, gut ausgezeichnete Wege und spektakuläre Aussichten. Nicht nur für Trailrunner ist der Frankenwald attraktiv, auch Wanderer, Mountainbiker oder Wintersportler zieht es regelmäßig in das Gebiet.für wen: Trailrunner-Einsteiger genauso wie AusdauersportlerKosten: kostenlosSaison: ganzjährigMittelfrankenWindsurfen am BrombachseeDas fränkische Seenland lockt gerade im Sommer mit zahlreichen Möglichkeiten, die heißen Tage zu verbringen. Der Brombachsee ist als größter fränkischer See nicht nur zum Baden, sondern besonders zum Wind-, Kitesurfen und Segeln geeignet. Wer sich neu an den Sport wagt, kann dort Surfkurse besuchen. Der Brombachsee bietet mit seiner großen Fläche und oft guten Windverhältnissen die perfekte Kulisse zum Üben.für wen: Anfänger bis FortgeschritteneKosten: Surfen / SUP-Verleih ab ca. 18 Euro/ StundeSaison: Mai bis SeptemberKletterwald in Rothenburg ob der TauberDie 15 Parcours im Kletterwald Rothenburg sind in vier Schwierigkeitsgrade unterteilt. Foto: kletterwald-rothenburg.comKlettern für die ganze Familie – das geht im Hochseilgarten in Rothenburg ob der Tauber. Unterteilt in verschiedene Schwierigkeitsstufen können alle Altersklassen mitten im Wald in die Höhe klettern. Ab fünf Jahren dürfen Kinder in Begleitung eines Erwachsenen auf die leichteren Parcours. Festes Schuhwerk und Kleidung, die dreckig werden kann, sind zu empfehlen. Wer nach dem Klettern noch Energie hat, sollte sich die märchenhafte Altstadt von Rothenburg ob der Tauber nicht entgehen lassen.für wen: alle Altersgruppen ab 5 JahrenKosten: zwischen 18 und 26 EuroSaison: März bis November, je nach WetterlageUnterfrankenWildwasser-Kajak auf der SinnDie Sinn ist zwar ein kleiner Wildwasserfluss, dafür aber mit reichlich Strömung. Ruhig fließende Abschnitte wechseln sich mit Stromschnellen und Wehren ab. Der Vorteil: Die schnelle Strömung nimmt einem das Paddeln ab! Beim Umschiffen von Wehren oder Steinen ist dann aber Können gefragt. Einen Kajakverleih gibt es an der fränkischen Saale. Der Fluss kann ab einem Pegelstand von 210 Zentimetern befahren werden.für wen: erfahrenere PaddlerKosten: für den Verleih ab 8 Euro pro StundeSaison: Anfang Juli bis Ende FebruarNaturklettern im SpessartWer auf der Suche nach Alternativen zu den gut besuchten und bekannten Felsen ist, kann zum Klettern auf die etwas ruhigeren Felsen im bayerischen Spessart ausweichen. Foto: spessart-climb.deDie Sandsteinfelsen bieten mit ihren Formationen im Bayerischen Spessart eine besondere Kulisse zum Klettern. Kletterer finden hier ein eher naturbelassenes Gebiet, abseits des Trubels. Körperliche Betätigung und Naturbaden geht gleichzeitig. Die Felsen bieten Routen für Anfänger genauso wie Fortgeschrittene. Anspruchsvoll wird es am Burgfelsen bei Rothenbuch und im Hochspessart bei Heigenbrücken. Für Anfänger eignet sich der Schneewittchenfelsen bei Lohr am Main, malerische Aussicht inklusive.für wen: Anfänger genauso wie FortgeschritteneKosten: kostenlos bei eigener AusrüstungSaison: April bis November
Bayern für Adrenalinjunkies: Ausflugstipps für alle, die Action suchen
Einmal über Neuschwanstein fliegen, Skifahren im Sommer, Klettern in schwindelerregenden Höhen? In Bayern kein Problem. Ausflugstipps für alle, die Action lieben.











