Die USA wollen wieder mit der globalen Impfallianz Gavi kooperieren. Die WHO zeigt sich erfreut über die Entscheidung von US-Außenminister Marco Rubio. Er stellt sich damit gegen einen Kabinettskollegen mit ausgeprägter Impfskepsis.
04.06.2026, 03.44 Uhr
Impfung in Kongo (August 2018)
WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hat die von den USA in Aussicht gestellte Wiederannäherung an die Impfallianz Gavi begrüßt. Er hoffe, dass Washington auch seine Mitgliedschaft in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) überdenke, sagte Tedros am Mittwoch in Genf.
US-Außenminister Marco Rubio hatte am Dienstag erklärt, Washington werde die Zusammenarbeit mit Gavi wieder aufnehmen. Die Impfallianz bringt öffentliche und private Geldgeber zusammen, um Entwicklungsländern Impfstoffe gegen wichtige Krankheiten zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen. Sie unterstützt nach eigenen Angaben Impfungen für mehr als die Hälfte der Kinder weltweit – unter anderem gegen Covid-19, Ebola, Malaria, Tollwut, Polio, Cholera, Tuberkulose, Typhus und Gelbfieber.













