Evelyn Palla, Vorstandsvorsitzende Deutsche Bahn, Alexander Dobrindt, Bundesinnenminister (CSU), Marie-Louise Eta, Trainerin des 1. FC Union BerlinQuelle: Getty Images/Octavio Passos; picture alliance/dpa/Andreas Arnold; Martin U. K. Lengemann/WELT; Montage: Infografik WELT/Dominik SchmittEs ist Zeit für einen neuen Ruck: Wer Verantwortung übernimmt, Risiken eingeht und Wandel gestaltet, verdient Sichtbarkeit. Die „POWER LIST 2026“ von WELT, POLITICO und BUSINESS INSIDER feiert die Menschen, die Deutschlands Zukunft prägen.Deutschland steckt fest. Nach Jahren der wirtschaftlichen Stagnation, lähmenden Reformstaus und weltweiten Krisen sind wir als Gesellschaft verunsichert. Wir haben uns in die Defensive treiben lassen, wir zweifeln an uns selbst, an unserem Erfolg. Mit diesem „Mindset“ kommen wir nicht aus der Krise heraus. Wer unser Land stärken will, muss den Erfolg in unserer Gesellschaft zulassen, wir müssen ihn zelebrieren. Der Aufschwung kann nur gelingen, wenn wir unser Verhältnis zu Leistung und Erfolg radikal überdenken.Spitzenleistungen dürfen nicht wie so häufig verdächtig hinterfragt werden, „elitär“ kein Schimpfwort sein. Ohnehin hat das Wort „Elite“ im deutschen Diskurs einen giftigen Beigeschmack bekommen. In Talkshows, politischen Debatten und in weiten Teilen der Gesellschaft wird der Begriff fast reflexartig mit Arroganz oder unverdientem Privileg gleichgesetzt. Das ist eine absurde und gefährliche intellektuelle Fehlleitung. Denn wie soll ein Land die gewaltigen Transformationsprozesse unserer Zeit meistern und wieder Innovationsführer werden, wenn wir diejenigen, die Innovationskraft besitzen, mit Argwohn betrachten?Ein Blick über die Landesgrenzen zeigt, wie tief dieser kulturelle Fehler sitzt. In den USA oder in Großbritannien ist die Bezeichnung „Elite“ weiterhin die größtmögliche Auszeichnung – man spricht voller Stolz von einer Elite-University oder einem Elite Athlete. In Deutschland dagegen wird Leistung allzu oft mit Neid quittiert. Bringt ein Unternehmer, eine Managerin oder ein Wissenschaftler herausragende Leistungen, lautet der erste, missgünstige Gedanke viel zu häufig: Über welche Leichen musste dieser Mensch gehen? Welchen unlauteren Vorteil hatte er?Diese Kultur des Verdachts hat verheerende Konsequenzen. Sie führt dazu, dass die wenigen verbliebenen, wirklichen Leistungsträger leise werden. Sie meiden das Rampenlicht und verbergen ihren Erfolg aus Angst vor Stigmatisierung. Für das Gemeinwesen ist diese Unsichtbarkeit eine Katastrophe, denn dadurch fehlen unserer Gesellschaft und insbesondere unseren Kindern die sichtbaren Vorbilder.Wo sind die Helden des Alltags, die zeigen, dass sich Fleiß, Risiko und Durchhaltevermögen auszahlen? Wenn junge Menschen vor allem hören, dass Erfolg verwerflich sei, warum sollten sie sich anstrengen? Uns fehlen Gründer und mutige Manager als Identifikationsfiguren. Es ist ein fatales Wechselspiel: Neid treibt Leistungsträger in die Anonymität, und das Fehlen von Vorbildern verhindert, dass sich in der nächsten Generation eine Kultur des Leistungsgedankens implementieren lässt.Wir müssen diesen Teufelskreis durchbrechen und brauchen ein neues, unverkrampftes Verhältnis zu Leistung und Eliten. Wenn wir aus dieser Krise herauskommen wollen, reicht es nicht, an Stellschrauben der Bürokratie zu drehen. Die Mentalität muss sich ändern. Wer Risiken eingeht, Arbeitsplätze schafft und durch Steuern das soziale Netz überhaupt erst finanziert, muss dafür belohnt, gelobt und gefeiert werden.Die Realität sieht bitter aus: Wer Spitzenleistungen erbringt, drückt oft weit mehr als die Hälfte seines Einkommens an einen Staat ab, der immer mehr Geld verlangt, es in ineffizienten Strukturen zunehmend verpulvert. Das ist moralisch ungerecht und ökonomischer Selbstmord. Wir müssen die Leistungsträger wieder zurück in die Mitte der Gesellschaft holen. Das wiederum ist nicht nur Aufgabe der Politik, sondern von uns allen.Wer unser Land und unsere Gesellschaft stärken und gemeinsam Wachstum schaffen möchte, muss Ehrgeiz und Leistung zelebrieren. Genau das tun wir mit „THE POWER LIST 2026“: Auch in diesem Jahr richten wir als „PREMIUM-Gruppe“ von Axel Springer die Scheinwerfer auf diejenigen, die dieses Land bewegen. Wir schaffen eine sichtbare Bühne für Deutschlands Macher. In diesem Jahr liegt der Fokus ganz bewusst auf der Zukunft: Wer prägt den Aufbruch? Wer sind die 50 einflussreichsten Persönlichkeiten, die Vordenker, Entscheider und Gestalter aus Wirtschaft, Politik, Sport, Wissenschaft und Gesellschaft, die Deutschland neu ausrichten?Mit der gemeinsamen publizistischen Kraft von WELT, POLITICO Deutschland und BUSINESS INSIDER Deutschland haben unsere Redaktionen die klügsten Köpfe identifiziert. Am 3. Juni 2026 bringen wir sie im Herzen Berlins zusammen – in der traditionsreichen und zukunftsgewandten Kulisse des Axel-Springer-Gebäudes. Wir tun das, was in diesem Land viel zu selten getan wird: Wir feiern Exzellenz und rücken die Eliten ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Es ist Zeit für einen neuen Ruck. Deutschland muss sein Verhältnis zu Leistung überdenken und sich neu ausrichten – denn Leistung ist das Fundament unserer Zukunft.„Person des Jahres“: Alexander Dobrindt, Bundesminister des Innern (CSU)ALLE AUSGEZEICHNETEN DER „POWER LIST 2026“:Yael Adler, Dermatologin & Sachbuchautorin Güner Balci, Integrationsbeauftragte in Berlin-Neukölln & Autorin Klaus Biesenbach, Direktor der Neuen Nationalgalerie Klaus Blaum, Wissenschaftlicher Direktor Max-Planck-Institut für Kernphysik Heidelberg Souâd Benkredda, Mitglied des Vorstands der DZ BANKLesen Sie auchChristiane Benner, Vorsitzende IG Metall Roland Busch, CEO Siemens Caro Daur, Unternehmerin & Schauspielerin Alexander Dobrindt, Bundesminister des Innern (CSU)Philipp Peyman Engel, Chefredakteur der Jüdischen Allgemeinen Janna Ensthaler, Seriengründerin & Investorin Marie-Louise Eta, erste Cheftrainerin der Bundesliga-Geschichte (1. FC Union Berlin) Lesen Sie auchSebastian Fitzek, Bestsellerautor Dr. Florence Gaub, Zukunftsforscherin & Forschungsdirektorin am Nato Defense College Bonita Grupp, Mitgeschäftsführerin, Trigema W. Grupp KG Sandra Hüller, Schauspielerin Wolfgang Ischinger, Präsident & Stiftungsrat der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC Foundation) Lennart Karl, Fußballnationalspieler (FC Bayern München)Bill Kaulitz & Tom Kaulitz, Podcaster & Musiker Lesen Sie auchHape Kerkeling, Autor & Schauspieler Ricarda Lang, Mitglied des Deutschen Bundestages (Bündnis 90/Die Grünen) Eva Lys, Profispielerin (WTA), deutsche Tennis-Nummer 1 Claudia Major, Senior Vice President for Transatlantic Security German Marshall Fund (GMF) Jamal Musiala, Fußballnationalspieler (FC Bayern München)Lisa Müller, Dressurreiterin, Unternehmerin & Betreiberin von Gut Wettlkam Marco Müller, Drei-Sterne-Koch & Executive Küchenchef, Rutz Berlin Tina Müller, CEO WeledaLesen Sie auchDieter Nuhr, Kabarettist, Autor & TV-Moderator Bettina Orlopp, CEO Commerzbank Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg (Bündnis 90/Die Grünen)Evelyn Palla, CEO Deutsche Bahn Armin Papperger, CEO Rheinmetall Frederik Pleitgen, Senior International Correspondent CNN Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (CDU)Lesen Sie auchMartin Schoeller, Porträtfotograf & Künstler Alexander Steinforth, General Manager Germany, National Football League (NFL) Sebastian Steudtner, Big-Wave-Surfer & Weltrekordhalter Teddy Teclebrhan, ComedianDüzen Tekkal, Menschenrechtsaktivistin, Journalistin & Gründerin von GermanDream Anahita Thoms, Rechtsanwältin bei Baker McKenzieÖzlem Türeci, Gründerin von BioNTechJorinde Voigt, Künstlerin & Professorin an der HFBK Hamburg Caroline Wahl, AutorinNina Warken, Bundesministerin für Gesundheit (CDU)Lesen Sie auchRalf Weitz, CEO Scout24 SE Johannes Winkel, Bundesvorsitzender der Jungen Union (JU)Maximilian Wühr, CEO FINNZAH1DE, MusikerinHelena Zengel, Schauspielerin Alexander Zverev, TennisspielerAlle Beiträge zur Power-List finden Sie hier: welt.de/the-power-list
„THE POWER LIST 2026“: „Elite“ ist kein Schimpfwort – Warum Deutschland seine Helden feiern muss - WELT
Es ist Zeit für einen neuen Ruck: Wer Verantwortung übernimmt, Risiken eingeht und Wandel gestaltet, verdient Sichtbarkeit. Die „POWER LIST 2026“ von WELT, POLITICO und BUSINESS INSIDER feiert die Menschen, die Deutschlands Zukunft prägen.






