Rheinmetall verkauft sein schwächelndes Autozuliefergeschäft und konzentriert sich damit auf das Rüstungsgeschäft. Die Sparte Power Systems ​gehe für einen vorläufigen Kaufpreis von 350 Millionen Euro an die Beteiligungsgruppe Aequita, ‌teilte der Düsseldorfer Konzern am Mittwoch mit. Der Preis könne sich bis zum Abschluss der Transaktion voraussichtlich zum Ende des Jahres aber noch ändern. Die Trennung sorge zudem für zusätzliche Wertberichtigungen von rund 200 Millionen Euro ​bei Rheinmetall.

Konzentration auf KerngeschäftDer Düsseldorfer Konzern hatte die Sparte, die mit rückläufigen Umsätzen und Gewinnen ⁠kämpft, zum ⁠Verkauf gestellt. Der Bereich, der Teile für die kriselnde Autoindustrie fertigt, gehört nicht mehr zum Kerngeschäft. Rheinmetall will sich auf das profitable ‌und aktuell stark wachsende Rüstungsgeschäft konzentrieren.An der Börse kam das zunächst nicht gut an. Die Aktien des Dax-Konzerns notierten zuletzt knapp 1 Prozent im Minus.