RTX Spark ist Nvidias erster Vorstoß in Windows-Laptops und soll dort KI-Agenten lokal ausführen. Hardwareseitig handelt es sich um eine Windows-Variante des bereits bekannten DGX-Spark-Chips.

Nvidia hat auf der GTC Taipei den RTX Spark vorgestellt. Technisch ist der Chip im Top-Ausbau derselbe GB10 Grace Blackwell Superchip, der bereits in der DGX Spark steckt. Der Unterschied liegt im Zielmarkt: Statt Linux-Workstation für KI-Entwickler bedient RTX Spark nun Windows-Laptops und kompakte Desktops für Endkunden. Nvidia bietet mehrere Varianten mit unterschiedlicher Kern- und SM-Zahl sowie Speicheroptionen zwischen 16 und 128 GB an.

Die Top-SKU kombiniert eine Blackwell-RTX-GPU mit 6.144 CUDA-Kernen und Tensor Cores der fünften Generation mit einer 20-Kern-Grace-CPU auf Arm-Basis, verbunden über NVLink-C2C. MediaTek hat laut Nvidia am CPU-Design mitgearbeitet. Speicher: bis zu 128 GB, gemeinsam genutzt von CPU und GPU. Die genannte Spitzenleistung von 1 Petaflop bezieht sich laut Nvidias Spezifikationen auf FP4-Präzision mit Sparsity, also einen theoretischen Idealwert. Die GPU-Leistung liegt laut Nvidia-Angabe je nach Anwendung in der Nähe einer GeForce RTX 5070 Laptop GPU.

Nvidias Antwort auf Apple Silicon und Snapdragon