PfadnavigationHomeRegionalesHamburgMissverständnis um Davidstern-Kette bei Prozess in FlensburgStand: 15:30 UhrLesedauer: 2 MinutenIn Flensburg musste eine Prozess-Zuschauerin eine Halskette mit Davidstern ablegen. (Symbolbild)Quelle: Christian Charisius/dpaEine Zuschauerin muss bei einem Prozess um einen antisemitischen Aushang in Flensburg ihre Davidstern-Kette ablegen – Zwei Gerichtspräsidenten sprechen von einem Kommunikationsfehler.Am Rande eines Prozesses um einen antisemitischen Ausgang in einem Flensburger Geschäft ist eine Zuschauerin vom Sicherheitspersonal zum Ablegen ihrer Halskette mit Davidstern-Anhänger aufgefordert worden. «Dieser Vorfall ist ein bedauerliches Versehen, dem eine Unklarheit in der Kommunikation zugrunde lag», teilten die Präsidenten des Landgerichts Flensburg und des Oberlandesgerichts mit. Die Frau hatte der Aufforderung vor dem Amtsgericht Flensburg am Montag Folge geleistet und die Halskette in ihrem Rucksack verstaut.Die Situation sei nicht konfrontativ gewesen, teilten die Gerichte mit. «Einen
ausdrücklichen Widerspruch, über den die zuständige Richterin hätte entscheiden können, hat die Zuschauerin nicht erklärt.» Grundlage sei eine Anordnung der zuständigen Richterin gewesen, wonach unter anderem solche Gegenstände verboten waren, die geeignet sind, die Sicherheit und Ordnung im Sitzungssaal einschließlich des Zugangsbereichs für die Öffentlichkeit durch das demonstrative Vorzeigen von Plakaten/Bannern, bedruckter













