HomeMeinungDeutschlandMeinungBundesrepublikKanzler-Bashing nützt der Demokratie gar nichtsGastkommentar von Hubert Kleinert2. Juni 2026, 15:06 UhrLesezeit: 4 Min.Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), hier bei einer Konferenz zur Anwendung von KI in der Elektro- und Digitalindustrie, wird häufig für seine Äußerungen kritisiert. Michael Kappeler/dpaDieses Dauerpalaver der Click- und Scroll-Gesellschaft über die Rhetorik von Friedrich Merz ist nicht mehr auf Höhe der Zeit. Alle wollen, dass er das Land verändert, aber auf Kosten der anderen.Hubert Kleinert ist Professor für Politik und Staatsrecht an der Hessischen Hochschule für Öffentliches Management und Sicherheit in Wiesbaden. Er war Bundestagsabgeordneter und Landesvorsitzender der Grünen in Hessen.
Ein wohlfeiles Merz-Bashing nützt der Demokratie nichts
Die Bundesregierung unter Friedrich Merz wird heftig kritisiert – von Medien und Bevölkerung. Aber scheitern darf diese Regierung nicht.
Kleinert kritisiert das ständige Merz-Bashing als nicht mehr zeitgemäß für die moderne Gesellschaft. Alle Akteure wollen politische Veränderung, aber nur auf Kosten der anderen—eine Blockade, die substanzielle Debatten über zukunftsweisende Policies verhindert.








