Genozid als Unterrichtsthema: Geschichte vielfältiger lehren
An Schulen ist der Völkermord an den Christen im Osmanischen Reich kaum Thema. Nachfahren der Opfer fordern die Bildungministerkonferenz auf, das zu ändern.
An der Gedenkstätte für die im Osmanischen Reich verfolgten und ermordeten Christen zeigen Städtenamen die Herkunftsorte
Uta Schleiermacher
Menschenrechtsvereine und Bildungsträger fordern, dass Schulen mehr als bisher über das Thema Genozid im Unterricht lehren sollten. In einem Brief an die Bildungsministerkonferenz fordert die „Arbeitsgruppe Anerkennung“, die besonders zu dem Genozid an den Christen im Osmanischen Reich forscht, sich mit Beispielen von Völkermorden auf dem Gebiet der heutigen Türkei auseinanderzusetzen.














