Schon als kleiner Junge wusste er: Hier, zwischen Getreidesilo, Walzenstühlen und Mehlsäcken, möchte er einmal sein Leben verbringen. Als Kind ist er morgens vor der Schule in die Mühle gegangen, hat den Eltern geholfen, aus Getreide Mehl zu machen. Auch während des Studiums hat er voll mitgearbeitet. Nicht, weil er musste. Sondern, weil er wollte. „Mich hat das einfach interessiert“, sagt Stefan Blum. Kein Wunder, dass der 68-Jährige die Mühle als junger Mann übernommen hat. Wobei: So klar war das gar nicht.