PfadnavigationHomePolitikAuslandUkraine-Krieg„Diese Operation hat vieles verändert“ – Selenskyj erklärt, wie er Putins Armee in Bedrängnis bringtStand: 07:27 UhrLesedauer: 2 MinutenDer ukrainische Präsident Wolodymyr SelenskyjQuelle: Kay Nietfeld/dpa„Für den Besatzer gibt es praktisch keine sicheren Straßen mehr“: Der ukrainische Präsident erläutert, warum die vor geraumer Zeit gestartete „Operation Spinnennetz“ Russland so schwer getroffen habe. Zwei Taktiken geben der Operation ihre Schlagkraft.Die Ukraine hat Russland mit der vor einem Jahr begonnenen „Operation Pawutina (Spinnennetz)“ nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj schwer in Bedrängnis gebracht. „Diese Operation hat vieles verändert“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Mehr von WELT in der Google-Suche: WELT als Medium bevorzugenZu dieser Operation gehörten neben dem Einsatz neuer, weitreichender Drohnen gegen die russische Erdöl- und Militärindustrie auch gezielte und koordinierte Kommandoeinsätze hinter den feindlichen Linien. Weitere Details nannte Selenskyj nicht.Lesen Sie auchVor allem werde das russische Militär durch die sogenannte asymmetrische Kriegsführung getroffen. „Unsere Soldaten sind nun in der Lage, die russische Militärlogistik praktisch bis in die gesamte Tiefe des vorübergehend besetzten Gebiets zu treffen“, sagte Selenskyj. „Für den Besatzer gibt es im Süden und Osten unseres Landes praktisch keine sicheren Straßen mehr.“ Das Ergebnis seien Versorgungsengpässe in den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine sowie auf der Halbinsel Krim.Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten Drohnen entwickelt, die mehrere Tausend Kilometer tief auf russisches Staatsgebiet vordringen können. Vorrangige Ziele sind dabei Raffinerien sowie Fabriken, in denen Waffen und Munition entwickelt werden.Mit den Drohnenangriffen auf die russische Ölindustrie wehrt sich Kiew gegen die von Kremlchef Wladimir Putin vor mehr als vier Jahren befohlene Invasion. Allein im Mai wurden 16 russische Raffinerien beschädigt, davon 8 der 10 größten. Die Verarbeitung von Rohöl in Russland ist damit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim können Autofahrer seit dem Wochenende nur noch gegen die Vorlage von Bezugsscheinen oder geringe Mengen tanken.Mehr von WELT in Google sehenGoogle zeigt zu vielen Themen passende Nachrichten an. Nutzer können nun festlegen, welche Quellen ihnen bevorzugt angezeigt werden:WELT als bevorzugtes Medium festlegen