Die Zahl der Asylanträge in Deutschland ist laut einem Medienbericht auf den tiefsten Mai-Stand seit 2013 gefallen. Einem Bericht der „Bild“ zufolge wurden im Mai 2026 bundesweit 5566 Asylanträge gestellt. Das seien 30 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Die Zeitung beruft sich auf Zahlen aus dem Bundesinnenministerium. Der Rückgang betrage gegenüber Mai 2023 sogar 75 Prozent. Am Montag berichtete das Statistische Bundesamt, 2025 seien 13 Prozent weniger Menschen nach Deutschland gekommen als im Vorjahr. Die sogenannte Nettozuwanderung – also das Ergebnis aus Auswanderung und Einwanderung – lag laut Statistikerinnen und Statistikern bei 235.000 Menschen. Das sei ein Rückgang von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte der „Bild“ dem Bericht zufolge: „Die Migrationswende setzt sich fort. Unser Ziel bleibt es, die Migration wirksam zu ordnen und die Belastungen weiter zu reduzieren.“ (Reuters)