Stand: 01.06.2026 • 10:33 Uhr
2025 sind deutlich weniger Menschen nach Deutschland gezogen als im Jahr zuvor. Ein Grund ist der Rückgang von Asylsuchenden aus Syrien und Afghanistan. Auch aus EU-Ländern wanderten weniger Menschen ein.
Im vergangenen Jahr sind weniger Menschen nach Deutschland gekommen als zuvor. 2025 seien insgesamt etwa 1,48 Millionen Menschen zugezogen, teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit. Das waren demnach 13 Prozent weniger als 2024. Die Zahl der Fortzüge sei um etwa zwei Prozent auf 1,25 Millionen Menschen gesunken.
Die sogenannte Nettozuwanderung - das Ergebnis aus Auswanderung und Einwanderung - lag bei 235.000 Menschen. Das sei ein Rückgang von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so die Statistiker. Im Vorjahr lag die Nettozuwanderung noch bei rund 430.000 Menschen, nachdem 2022 ein Höchststand von 1,462 Millionen erreicht worden war.
Weniger Asylsuchende










