Den Vorsitz der Kommission aus vier Experten hat der Rechtswissenschaftler und Staatskirchenrechtler Stefan Mückl aus Rom. Das vatikanische Dikasterium für die Glaubenslehre habe vor zwei Jahren Normen für Verfahren zur Beurteilung mutmaßlicher übernatürlicher Phänomene erlassen, sagte ein Bistumssprecher der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). »Auf Grundlage dieser Normen gibt es jetzt eine Verfahrenssicherheit, mutmaßlich übernatürliche Phänomene zu beurteilen.« So habe Bischof Helmut Dieser die vorgesehene Kommission eingesetzt, um die Berichte aus Sievernich zu untersuchen.
Pilger reisten nach SievernichDie Experten müssen sich mit außergewöhnlichen Schilderungen auseinandersetzen. Anfang der Nullerjahre hatte eine Frau aus Düren erstmals berichtet, ihr sei in der kleinen Pfarrkirche Sankt Johann Baptist im 500-Einwohner-Ort Sievernich die Muttergottes erschienen. Sie sei ganz in Weiß gekleidet gewesen und habe einen bodenlangen Schleier getragen. Zwei Botschaften, die in den Schilderungen immer wieder vorkommen: Man solle viel beten. Und Maria sei an der Seite der Menschen in Not.






