Donald Trump will keine trans Personen in den Reihen des US-Militärs dulden. Doch vor Gericht scheiterte sein Vorstoß nun erneut. Ausgefochten ist der Fall damit aber noch lange nicht.
02.06.2026, 02.14 Uhr
US-Minister Pete Hegseth (im Vordergrund) und Präsident Donald Trump (links hinten) im April 2025
US-Präsident Donald Trump hat bei seinen Bemühungen zum Ausschluss von trans Menschen aus dem Militär eine Teilniederlage kassiert. Die US-Regierung dürfe jene Kläger, die vor Gericht gezogen waren, nicht aus dem aktiven Militärdienst entfernen, hieß es in einer Begründung eines Berufungsgerichtes in Washington.
Das Verbot bleibt allerdings zunächst in Kraft, um der Regierung die Möglichkeit zu geben, Rechtsmittel einzulegen. Es wird erwartet, dass der Fall letztlich vor dem Obersten Gerichtshof der USA landen wird.Aktuell folgte die Mehrheit der Richter des Berufungsgerichtes teils einer Entscheidung einer unteren Instanz: Diese war überzeugt, dass der Ausschluss von trans Menschen gegen das Verfassungsgebot – dass alle Menschen vor dem Gesetz gleichbehandelt werden müssen – verstoße.










