Wo hängt bei Deutschlands Liberalen der Hammer? Darüber streiten sich die FDP-Veteranen Strack-Zimmermann und KubickiEigentlich sollte vom Parteitag der deutschen Liberalen ein Signal der Geschlossenheit ausgehen. Auch wenn Wolfgang Kubicki zum neuen Parteichef gewählt wurde, brach der alte Führungsstreit wieder auf.Eric Matt, Berlin01.06.2026, 17.51 Uhr3 LeseminutenNach der Wahl am Samstag ging es noch fair zu zwischen Marie-Agnes Strack-Zimmermann und Wolfgang Kubicki.Milena Radatz / ImagoEigentlich sollte mit der Wahl von Wolfgang Kubicki der Führungsstreit innerhalb der deutschen Liberalen befriedet sein. Doch es kam anders. Der verbale Schlagabtausch zwischen dem neuen Parteichef und seiner innerparteilichen Rivalin, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, ging in eine neue Runde. Von Versöhnung scheint zumindest verbal keine Spur.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Kubicki warnte via «Bild»-Zeitung Strack-Zimmermann, die auf dem Parteitag am Samstag überraschend gegen ihn kandidiert und verloren hatte: «Du hast nur 40 Prozent, und jetzt weisst du, wo der Hammer hängt. Wenn man sich daran jetzt ergötzen will, bitte schön.» Wenn sie die FDP «in die Bedeutungslosigkeit führen» wolle, dann solle sie «genauso» weitermachen. Er jedenfalls wolle die Partei wieder nach vorn bringen.Wie Kubicki die Lager versöhnen möchte? «Gar nicht»Die Reaktion der Europaabgeordneten liess nicht lange auf sich warten. In einem Beitrag auf X schrieb sie am Montag: «Ich weiss jetzt, wo der Hammer hängt, deswegen habe ich ihn sicherheitshalber mal an mich genommen.» Dazu postete sie ein Bild des Schlagwerkzeugs. Sie wolle nicht, dass sich Kubicki «versehentlich weh» tue und forderte, «gemeinsam Nägel mit liberalen Köpfen» zu machen.Lieber @KubickiWo, ich weiß jetzt, wo der Hammer hängt, deswegen habe ich ihn sicherheitshalber mal an mich genommen. Ich möchte ja nicht, dass du Dir versehentlich weh tust. Und jetzt lass uns lieber gemeinsam Nägel mit liberalen Köpfen machen. pic.twitter.com/a0ij6lhpcJ— Marie-Agnes Strack-Zimmermann (@MAStrackZi) June 1, 2026