Repression in Nicaragua: Indigenen-Anführer Rivera stirbt in Haft

Vor drei Jahren wurde der indigene Oppositionelle Brooklyn Rivera in Nicaragua verhaftet, was die Behörden erst nach 14 Monaten zugaben. Jetzt starb er in der Haft.

Der Anführer der Miskito-Indianer, Brooklyn Rivera (r), 1988, in Managua

Lou Dematteis/reuters

epd | Drei Jahre nach seinem Verschwinden ist der nicaraguanische indigene Oppositionelle Brooklyn Rivera in Haft gestorben. Das Gesundheitsministerium des mittelamerikanischen Landes gab den Tod am Sonntag (Ortszeit) in regierungsnahen Medien bekannt und nannte als Todesursache des 73-Jährigen eine bakterielle Infektion nach einer Covid-Erkrankung.