Überall da, wo Rechenleistung (am besten solche für KI) gefordert ist, will Qualcomm künftig mitspielen – so lässt sich die Computex-Keynote von Qualcomm kurz und knapp zusammenfassen. Aktuell beginnt das Portfolio bei drahtlosen Kopfhörern, wo die Chips nur wenige Milliwatt verbrauchen dürfen, und reicht bis zu Hardware für (möglichst) autonom fahrende Autos, was plusminus der Größenordnung Kilowatt entspricht.
In naher Zukunft soll sich die obere Grenze in den Bereich von mehreren Hundert Kilowatt verschieben, denn Qualcomm plant den Einstieg in Serverprozessoren für große Rechenzentren. Die Ambitionen sind schon länger bekannt, doch nun wird es konkret: Amon enthüllte am Ende seiner Ansprache das Logo und den künftigen Markennamen: Die Chips werden Dragonfly heißen. Das Unternehmen bleibt den Drachenwortspielen also treu: Mobilprozessoren heißen bekanntermaßen Snapdragon; die Embedded-Schiene läuft unter Dragonwing.
Qualcomm hat zur Ankündigung des neuen Markennamens Dragonfly und des zugehörigen Logos einen Serverschrank auf die Bühne gestellt.
(Bild: Florian Müssig / heise medien)
Weitere Details wollte Qualcomm nicht nennen, sondern verwies auch in der anschließenden Fragerunde für Pressevertreter nur auf den 24. Juni. An dem Tag gibt es eine Investorenveranstaltung in New York, auf der sich Qualcomm dann tiefer in die Karten gucken lassen will.













