Das Programm des Hoffests der Berliner Stadtbibliothek am 6. Juni sieht nach bester Stimmung aus, mit Lesungen, Führungen, Workshops, Diskussionen und einem DJ-Set bis in die Nacht: Gefeiert wird der 125. Geburtstag. Zuletzt war die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) allerdings mehrfach in den Schlagzeilen, weil sie ein neues Gebäude sucht. Und sie wurde von den Einsparungen im Kulturhaushalt hart getroffen. Über Sorgen und Freuden haben wir mit dem ZLB-Direktor Jonas Fansa gesprochen. Der Weg zu seinem Büro führt um mehrere Ecken in dem verwinkelten Bau in der Breiten Straße.
Herr Fansa, wie viele von den 125 Jahren der Berliner Stadtbibliothek beschäftigt Sie das Thema Bibliotheken bereits?
Das dürften fast 25 sein. Ich habe Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte studiert und natürlich im Zuge des Studiums angefangen, mich für Bibliotheken zu interessieren. 2003 wurde ich Studentische Hilfskraft an der Philologischen Bibliothek der Freien Universität.
Die damals noch gar nicht eröffnet war?
Ja, erst 2005 wurde der Norman-Foster-Bau eingeweiht. Dieses Bauprojekt war so prägend, dass ich mich für Bibliotheksinfrastrukturen weiter interessiert habe.








