Linkspartei und Antizionismus: Antisemitismus vergessen

In Berlin macht die Linkspartei eine Gedenkveranstaltung zur NS-Bücherverbrennung. Aber warum fehlen im Ankündigungstext entscheidende Begriffe?

„Die Versunkene Bibliothek“ des Künstlers Micha Ullman auf dem Bebelplatz in Berlin erinnert an die Bücherbrennung der Nazis 1933

Rolf Zöllner/imago

A m 10. Mai lud die Linke in Berlin dazu ein, auf den Bebelplatz zu kommen. „Lesen gegen das Vergessen“ hieß die Veranstaltung. Gemeinsam wolle man an die Bücherverbrennungen von 1933 erinnern und „ein Zeichen gegen Hass, Rassismus und das Vergessen“ setzen. Die Co-Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, teilte auf ihrem Instagram-Account mit: „Wir erinnern an Schriftstellerinnen und Schriftsteller, deren Bücher am 10. Mai 1933 in 22 deutschen Universitätsstädten verbrannt wurden.“ Auch Schwerdtner versprach noch einmal: „Wir werden nicht vergessen!“