„Ein Kleinod“, „höchst amüsant“, „ein charmantes Weltraum-Kammerspiel“ – die Kritiker sind sich einig, dass die neue ARD-Weltraum-RomCom „Stardust Hotel“ eine positive Überraschung ist. Die Science-Fiction-Serie um eine verschuldete Hotelerbin im All und einen romantischen Androiden als Concierge überzeugt nicht nur mit viel Witz und charmantem Retro-Futurismus, sondern auch mit skurrilen Figuren.

In einer Episodenrolle checkt unter anderem auch Wilson Gonzalez Ochsenknecht als Hotelgast Bonzo ein. Gemeinsam mit seiner Partnerin will er ein Hochzeitspaket buchen – allerdings weiß niemand wirklich, schon gar nicht das Brautpaar, was Hochzeit früher auf der Erde bedeutete. Eine sehr komische Folge mit einem spacigen Wilson Gonzalez Ochsenknecht, den wir nun mit unserem Fragebogen zurück auf die Erde in seine Wahlheimat Berlin beamen.

1. Herr Ochsenknecht, Sie sind 1990 in München zur Welt gekommen. Warum führte Ihr Weg Sie nach Berlin? Das ging schon mit 15 oder 16 los. Mein Onkel hat in Berlin gewohnt, ich bin im Sommer immer hingefahren und er hat mir die Stadt gezeigt. Ich hab dann auch ein paarmal dort gedreht und mich hat das total angesprochen. Es war eine ganz andere Welt als München – viel weltoffener und abwechslungsreicher. Als ich dann einen Film abgedreht hatte, wusste ich: Hier muss ich hinziehen, das ist einfach mein Weg, den ich gehen muss, damit ich auch noch was erlebe. Berlin hat so eine Anziehungskraft. Ich habe die Stadt einfach geliebt.