Kein Abschied muss für immer sein, schon gar nicht in der Welt der Seifenopern. Soap-Fans wissen, so ein Serientod ist relativ, auch im bekanntesten aller deutschen TV-Dauerbrenner, der RTL-Produktion „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“, die bereits seit 1992 wochentäglich über die Bildschirme flimmert.Das prominenteste Beispiel für relative Vergänglichkeit liefert „GZSZ“-Fiesling Jo Gerner, der sein Ableben mal vortäuschte und mal in allen erdenklichen medizinischen Zuständen dem Tod nur knapp von der Schippe sprang. Zum großen Serienjubiläum gab es gar eine Beerdigung für ihn, die sich jedoch als Inszenierung herausstellte.Eine andere beliebte Figur im „GZSZ“-Universum war zehn Jahre lang die Selfmade-Businessfrau Verena Koch, gespielt von Susan Sideropoulos. Sie starb 2011 den tragischen Serienunfalltod, ein Wiedersehen gab es aber trotzdem: Anfang 2023 kehrte Sideropoulos überraschend für ein kurzes Gastspiel als Sarah Elsässer zurück, verließ die Daily-Soap aber nach ein paar Monaten wieder.

Denn die Wahlberlinerin hat längst viele andere Projekte, ob auf Social Media, als Autorin, Schauspielerin oder Moderatorin. Im ZDF ist sie die charmante Gastgeberin der Mode- und Umstyling-Show „That’s My Style“ – allerdings erweist sich die 45-Jährige in Berlin als wählerisch, was die Liebe zu Shopping-Adressen angeht.