Luis Enrique, Trainer bei Paris Saint-Germain, hatte sich Zeit gelassen, ehe er im Bauch des Ferenc-Puskas-Stadions zur Pressekonferenz erschien. Wer sollte ihn schon dafür schelten? Jedes Mal, wenn sie aufging, drang dumpfer, mit wummernden Bässen vermengter Jubel durch die ansonsten schalldichte Tür. Als Luis Enrique schließlich kam, war er beschwingt, so beschwingt, dass er stolperte; worüber, war nicht zu erkennen. Doch nachdem er kurz innegehalten hatte, erlaubte er sich einen kleinen Scherz, auf Italienisch: „Rigore!“, Elfmeter! Dann nahm der Spanier Platz und nahm unter anderem einen englischen Terminus in den Mund, „back to back“, der sich als Barbarismus ins Französische geschlichen hat und das subsumierte, was PSG in Budapest gelungen war: zwei Champions-League-Titel nacheinander zu gewinnen. „Dies ist der beste Moment der Saison“, sagte der 56-Jährige.
Zweiter Champions-League-Titel für PSG: Europa sollte gewarnt sein
Im Finale von Budapest gewinnt in PSG das Team, das Fußball spielen will – und schon die nächsten Ziele im Visier hat.











