Sie sind in der Nähe von Restaurants, Bars und Kneipen zu finden, auch unweit von Geschäften. Seltener auf öffentlichen Plätzen: Automaten für E-Zigaretten sind inzwischen alltäglich in Berlin. So alltäglich wie sonst nirgendwo in Deutschland. Eine Studie kam im vergangenen Jahr zu dem Ergebnis, veröffentlicht im British Medical Journal.Die Forscher gingen der Frage nach, wie sich die Automaten einer bestimmten Firma über Deutschland verteilen. In der Hauptstadt stellten sie die höchste Konzentration fest. Stichproben zufolge kosteten die Einwegprodukte etwa zehn Euro, eine einfache Altersverifizierung war vor dem Kauf erforderlich.„Die Integration von E-Zigarettenautomaten in den Alltag – verbunden mit kontinuierlicher Werbung und ständiger Verfügbarkeit – normalisiert den Konsum von E-Zigaretten und stellt die Tabakkontrollbemühungen vor große Herausforderungen“, bilanzieren die Autoren: Sie sprechen sich dafür aus, den Verkauf von Zigaretten und E-Zigaretten strenger zu regulieren, „um Jugendliche vor frühzeitigem Nikotinkonsum zu schützen“.Am 31. Mai ist der Weltnichtrauchertag, wie in jedem Jahr. Das offizielle Motto lautet diesmal: „Den Reiz entlarven – Nikotin- und Tabakabhängigkeit bekämpfen.“ Die Anzahl von Zigarettenautomaten ist lediglich ein Indiz, aber es verdeutlicht, dass Berlin und Deutschland insgesamt in der Prävention vor großen Herausforderungen stehen: weltweit herrscht hierzulande die höchste Dichte von Automaten.
Vape-Hauptstadt Berlin: Diese Stoffe stecken wirklich in E-Zigaretten
Nirgendwo ist die Automaten-Dichte höher. Immer mehr Jugendliche greifen zu den Verdampfern. Vor allem bei konsumierenden Mädchen ist der Zuwachs groß. Ärzte warnen vor Krebs.












