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Die bunten Plastikgehäuse sind aus den Regalen im Kiosk kaum mehr wegzudenken, ebenso wenig wie die großen, oft süß duftenden Qualmwolken von Bahnsteigen und Partys: Die Tabakindustrie hat die E-Zigarette als beliebte Alternative zum herkömmlichen Tabak etabliert.

Jede Woche kommen im Schnitt derzeit rund 1000 neue Produkte (E-Zigaretten und Nachfüllbehälter) auf den Markt. Es gibt unzählige verschiedene Sorten, von »Strawberry Cereal Donut Milk« über »Eierlikör«, »Nougat« und »Milli Vanilli« bis hin zu »Kentucky Tabak« oder »i Sigari della Toscana«. Davon soll sich eine möglichst breite Zielgruppe angesprochen fühlen. Auch technisch unterscheiden sich die Produkte. Es gibt Wegwerf-E-Zigaretten, nachfüllbare sowie wiederaufladbare Produkte.

Rund eine halbe Million Produkte sind so bis Juni 2025 zusammengekommen, wie aus Zahlen des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hervorgeht. Die Kehrseite der Angebotsvielfalt: Konsumenten können sich keineswegs sicher sein, dass sämtliche Vorschriften zu Inhaltsstoffen und Produktsicherheit eingehalten werden, wie eine SPIEGEL-Recherche zeigt. Das scheint zum einen an der schieren Masse der Produkte zu liegen, zum anderen an fehlenden Prüfungen.