Recken, strecken, einatmen, fallenlassen und wieder hochkommen. Drei Mädchen und ein erwachsener Mann stehen im Kreis und machen dabei lustige Bewegungen. Sie halten die Arme nach oben in die Luft, gehen runter in die Knie und stehen wieder auf. Dies könnte eine Art Kreistanz werden. Ein ziemlich anarchischer vielleicht.

Alina, Elisa und Isabella – sechs, acht und zehn Jahre alt, quirlige, gut gelaunte Kinder, folgen hier den Kommandos ihres Vaters. „Hopp, Pop“, „papperlapapp“, rufen die Mädchen. Sie greifen sich ihre Mundstücke und blasen hinein. Lassen die Lippen flattern. Suchen Töne. Atmen tief ein und aus. Dies könnte auch eine Versuchsrunde zwecks Selbsterfahrung sein.

Tatsächlich sind all dies Vorübungen für die Musik, die sie gleich machen wollen. Eine Erwärmung soll es zu Anfang geben, genau wie beim Sport, allerdings steht hier die Durchblutung der Lippen im Vordergrund und auch das Ausdehnen des Körpers.

Wenn die Beach Boys das wüssten. Bestimmt hätten sie Spaß an dem Anblick, weil das, was hier nach Kreistanz aussieht, später mal zu „Barbara Ann“ werden wird, jenem Song, den die Beach Boys 1965 coverten, womit sie ihn dann auch zu einem weltweit bekannten Hit und Evergreen machten.