Fake News haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Soziale Medien ermöglichen eine schnelle Verbreitung und KI-generierte Inhalte machen es zunehmend schwerer, Täuschung zu erkennen. 63 Prozent der Deutschen empfinden es deshalb als schwierig, die Verlässlichkeit von Nachrichten einzuschätzen. 41 Prozent stoßen zudem häufig auf Inhalte, bei denen sie unsicher sind, ob sie der Wahrheit entsprechen. Das geht aus einer aktuellen Umfrage im Auftrag des Digitalverbandes Bitkom hervor, für die 1.006 Menschen ab 16 Jahren in Deutschland befragt wurden.Anzeige
Deepfakes werden regelmäßig wahrgenommen
91 Prozent der Deutschen sind schon einmal auf falsche oder irreführende Informationen gestoßen, die absichtlich verbreitet wurden. Mindestens ebenso besorgniserregend: 51 Prozent geben an, Inhalte geteilt zu haben, ohne sicher zu sein, ob diese stimmen. Nur vier Prozent haben bisher noch keine Fake News wahrgenommen. Unter Internetnutzer:innen sind es sogar nur zwei Prozent. Insgesamt hat die Tendenz deutlich zugenommen: Laut Bitkom sagten im Jahr 2023 noch 21 Prozent, noch nie mit Fake News konfrontiert worden zu sein.
Auch KI-generierte Deepfakes sind inzwischen weit verbreitet: 20 Prozent der Befragten sind sich sicher, entsprechende Inhalte schon gesehen zu haben, weitere 41 Prozent vermuten es zumindest. Am häufigsten wurden Deepfakes als Video wahrgenommen. „Desinformationen verzerren den öffentlichen Diskurs, beschädigen unsere Demokratie und verunsichern viele Menschen zutiefst”, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. „Mit KI-generierten Deepfakes kommt eine neue Qualität der Täuschung hinzu: Inhalte wirken immer authentischer, obwohl sie es nicht sind.“Anzeige







