Alle fünf tagelang in einer überfluteten Höhle in Laos eingeschlossene Goldsucher sind wieder frei und in Sicherheit. Nachdem am Freitag bereits einer von ihnen gerettet werden konnte, hätten es die restlichen vier am Samstag allein geschafft, sich aus dem Berg zu befreien, sagte der an der Rettungsmission beteiligte Höhlentaucher Josh Richards der Deutschen Presse-Agentur.Auf einem Video, das der dpa vorlag, war zu sehen, wie die Männer nach und nach unter dem Jubel der Rettungskräfte aus dem Berg stiegen. Wie genau es ihnen gelungen ist, durch die extrem engen Tunnel und überfluteten Passagen den Ausgang zu erreichen, war zunächst unklar. „Sie haben es ganz alleine gemacht – wir waren gerade Wasser am Abpumpen und vor der Höhle“, sagte Richards. Ich wollte gerade wieder in die Höhle hineingehen, als sie da plötzlich rauskamen.“ Goldsucher harrten zehn Tage in Höhle aus Das Wasser in der Höhle sei offenbar so weit gesunken, dass die Goldsucher nicht tauchen mussten. Das galt als eines der größten Probleme der Rettungsmission – denn die Männer hatten keinerlei Erfahrung mit Tauchausrüstung. Sie werden laut Richards nun von Ärzten untersucht. Die Goldsucher waren vor rund zehn Tagen in der Höhle von Fluten und einem Erdrutsch überrascht worden. Vorausgegangen war heftiger Monsunregen. Seither harrten sie Hunderte Meter vom Eingang entfernt in einer engen Kammer aus. Mehrere internationale Spezialisten aus verschiedenen Ländern unterstützten seit Tagen die Einsatzkräfte vor Ort.Zwei Männer werden derweil noch immer in der Höhle vermisst. Die Retter haben den größten Teil des Systems abgesucht – bisher aber keine Spur von ihnen gefunden. Die Hoffnung, sie noch lebend zu finden, gilt als gering. (dpa, Tsp)
Höhlendrama in Laos: Jetzt sind fünf Goldsucher in Sicherheit – zwei werden noch vermisst
Seit zehn Tagen saßen fünf Bergarbeiter in einer engen Höhle in Laos fest. Einer von ihnen konnte gerettet werden, die anderen befreiten sich selbst. Noch ist der Einsatz aber nicht vorbei.














