Einsatz in Laos: Die Retter am Höhleneingang

Seit mehr als einer Woche war eine Gruppe Goldsucher in einer überfluteten Höhle eingeschlossen. Fünf von ihnen sind nun lebend geborgen worden. Einsatzkräfte hätten die Männer nach tagelanger Suche wohlbehalten entdeckt, teilten die laotische Rettungsorganisation Rescue Volunteer for People und die thailändische Rettungseinheit MTK am Nachmittag (Ortszeit) mit. Nach zwei weiteren Vermissten wird noch gesucht.

Spezialteams aus dem Nachbarland Thailand unterstützen die schwierige Rettungsmission, die von Wassermassen, engen Gängen und Sauerstoffmangel herausgefordert wird. Nach Angaben der Retter gestaltet sich der Einsatz äußerst schwierig. Der Zugang zur Höhle führe durch einen nur rund 60 Zentimeter breiten Tunnel, durch den Einsatzkräfte etwa 100 Meter kriechen müssten, um den eigentlichen Schacht zu erreichen, zitierte der thailändische Sender »Channel 7« beteiligte Einsatzkräfte.

Insgesamt waren nach Behördenangaben zehn Männer bereits am 19. Mai in eine Höhle im Bezirk Longchaeng in der Provinz Xaisomboun vorgedrungen, um dort nach Gold zu graben. Die Region ist von schroffen Bergen, steilen Tälern und dichtem Dschungel geprägt und liegt etwa 130 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Vientiane.