SPIEGEL-Moderator Markus Feldenkirchen im Gespräch mit Robert Habeck im Admiralspalast in Berlin: »Ich hatte keinen Plan für danach«
Am Ende des Abends muss Robert Habeck, wie alle Gäste beim SPIEGEL-Spitzengespräch, einige Sätze vollenden, die ihm der SPIEGEL-Moderator Markus Feldenkirchen stellt.Was er denn an Markus Söder am meisten bewundere? Es ist eine kleine Spitze, denn der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident war es, der den Grünen einst den schlechtesten Wirtschaftsminister nannte, den die Bundesrepublik je gehabt hätte.
Habeck, 56 Jahre alt, überlegt einen kurzen Moment. Dann sagt er einen knappen, schnörkellosen Satz: »Markus Söder gehört wirklich zu den Menschen, an denen ich nichts bewundere.«Im Admiralspalast in Berlin brandet Gelächter und Applaus auf. Und auch Habeck kann sich an diesem Freitagabend in Berlin ein Grinsen nicht verkneifen.Fast zwei Stunden lang stellte sich Ex-Wirtschaftsminister Robert Habeck an diesem frühsommerlichen Maiabend den Fragen des Moderators.
»Ich bin nicht Politiker geworden, weil ich davon geträumt habe, die Welt aufzurüsten, es ist einfach die Wirklichkeit, die ihren Tribut fordert«
Robert Habeck








