Sie befinden sich hier:StartseiteGesellschaftAufgewachsen nach der Wiedervereinigung: Na gut, dann bin ich eben Ostdeutsche © Johannes Romeyke Tagesspiegel Plus Die deutsche Einheit ist bald 36 Jahre her. Dennoch fühlen sich auch junge Menschen aus den neuen Bundesländern noch oft als Ostdeutsche. Zwei junge Frauen aus Sachsen zeigen, warum. Stand: heute, 17:40 UhrMit 17 Jahren wird Weronika Vogel Ostdeutsche. Nicht im sächsischen Görlitz, wo sie aufgewachsen ist, sondern in München, wo die heute 24-Jährige damals zu Besuch ist. Zusammen mit anderen Gleichaltrigen will sie sich auf ihren Freiwilligendienst im Ausland vorbereiten. Niemand unter ihnen kommt aus dem Osten – außer ihr. showPaywall:trueisSubscriber:falseisPaid:true
Aufgewachsen nach der Wiedervereinigung: Na gut, dann bin ich eben Ostdeutsche
Die deutsche Einheit ist bald 36 Jahre her. Dennoch fühlen sich auch junge Menschen aus den neuen Bundesländern noch oft als Ostdeutsche. Zwei junge Frauen aus Sachsen zeigen, warum.
Weronika Vogel, 24, aus Görlitz, erkannte ihre ostdeutsche Identität erst mit 17 – als einzige Person aus den neuen Bundesländern unter Gleichaltrigen in München. 36 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt ihr Beispiel: Regionale Identität prägt auch Generationen, die keine eigene DDR-Erfahrung haben.







