Der zahlungsunfähige Automobilzulieferer Plastic Manufacturing Group schließt seinen Standort in Oberlungwitz im Landkreis Zwickau. Den 75 Beschäftigten werde zum 31. Juli gekündigt, teilte Insolvenzverwalter Volker Böhm mit. Das Werk werde derzeit auf die Ausproduktion vorbereitet.
Böhm sprach von schmerzlichen Einschnitten für die betroffenen Mitarbeiter. Diese hätten sich in den vergangenen Monaten sehr für den Erhalt des Standortes eingesetzt. Eine Schließung sei jedoch unumgänglich gewesen, da sich kein Investor gefunden habe. Erhebliche Umsatzrückgänge und ein tiefgreifender Strukturwandel in der Zulieferbranche hätten zu der Krise geführt, so Böhm.
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Anders ist die Lage an den beiden anderen Standorten der Gruppe in Westdeutschland: Diese konnten ganz oder zumindest teilweise gerettet werden. Ein strategischer Investor übernehme die Werke im fränkischen Diepersdorf sowie im sauerländischen Lüdenscheid, teilte der Insolvenzverwalter mit. Die Verträge seien bereits unterzeichnet, das Kartellamt müsse noch zustimmen. Damit sei zumindest für einen Teil der Gruppe eine tragfähige Perspektive geschaffen worden.







