Tankrabatt ist Ende Juni vorbeiViele Autofahrer müssen derzeit trotz hoher Rohölpreise beim Tanken etwas weniger tief in die Tasche greifen – doch damit ist Ende Juni Schluss: Zum Monatsende läuft der Tankrabatt aus, mit dem die Bundesregierung die Steuern auf Kraftstoffe vorübergehend gesenkt hat. Es ist allerdings unklar, wann genau die Preise an den Zapfsäulen wieder steigen. Ein Sprung zu Mitternacht ist durch die Zwölf-Uhr-Regel eigentlich ausgeschlossen, wonach nur mittags die Preise erhöht werden dürfen.Der Hauptanstieg könnte also schon am 30. Juni, aber auch erst am 1. Juli erfolgen. Möglicherweise steigen die Preise aber auch schon in den Tagen davor ein Stück weit – wie schon 2022.Zudem ist für den Steuerrabatt entscheidend, wann der Sprit die Raffinerie oder das Tanklager verlassen hat. Für einige Zeit nach dem Stichtag dürften viele Tankstellen also noch Vorräte an niedriger versteuertem Kraftstoff haben. Daher ist auch ein sich über mehrere Tage ziehender Preisanstieg denkbar – wenn auch angesichts der Erfahrungen aus dem Jahr 2022 eher unwahrscheinlich.Genauere Herkunftsbezeichnung auf HoniggläsernWer beim Frühstück gerne Honig isst, weiß bald genauer, wo dieser herkommt: Vom 14. Juni an müssen auf jedem Glas alle Ursprungsländer angegeben werden, wenn es mehrere sind – inklusive Prozentangabe nach Menge. Die Bundesregierung setzt damit die EU-Honigrichtlinie in deutsches Recht um. Bisher reichte oft die pauschale Formulierung „Mischung aus EU- und Nicht-EU-Ländern“. Gläser, die vor dem Stichtag nach den alten Regeln abgefüllt wurden, dürfen aber weiterhin verkauft werden.Landwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hatte bereits zur Vorlage der Verordnung gesagt: „Mit der genauen Ursprungsangabe ist bei jedem Glas Honig klar, woher der Honig kommt. Das ist die Transparenz, die wir brauchen.“ Eine klare Kennzeichnung für Verbraucherinnen und Verbraucher sorge für Fairness im Wettbewerb und erleichtere es, sich für heimische Produkte zu entscheiden.Widerruf per Button auf WebsitesEin falscher Klick beim Onlineshopping – und schon ärgert man sich. Vom 19. Juni an lässt sich das aber leichter korrigieren: Wer sich umentscheidet, kann Verträge künftig einfacher widerrufen. Unternehmen müssen dafür einen gut sichtbaren Widerrufsbutton auf Websites und in Apps anbieten. So soll es genauso leicht sein, einen Vertrag zu widerrufen, wie ihn abzuschließen. Gleichzeitig sollen versteckte Design-Tricks, die Nutzer zu ungewollten Entscheidungen verleiten, der Vergangenheit angehören.Die Fußball-WM beginnt – mit neuen RegelnDas Highlight für Fußballfans beginnt in diesem Jahr am 11. Juni, wenn die WM losgeht. Bei dem Turnier, das in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen wird, gibt es verschärfte Regeln. Wenn ein Spieler in einer Konfrontation mit dem Gegner seine Hand vor den Mund hält, kann das mit einer Roten Karte bestraft werden. Damit soll diskriminierendes Verhalten verhindert werden. Denn indem sie ihren Mund verdecken, wollen Fußballer häufig verschleiern, was sie sagen.Auch Spieler, die den Platz aus Protest gegen eine Schiedsrichterentscheidung verlassen, können die Rote Karte sehen. Dies gilt auch für Offizielle, die Spieler auffordern, dies zu tun. Wenn ein Team so einen Spielabbruch verursacht, wird die Partie grundsätzlich für den Gegner gewertet.Welche Bundesländer haben im Juni Sommerferien?Die Sommerferien beginnen – zumindest für manche: Als Erstes dürfen sich Schulkinder in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf sechs Wochen ohne Unterricht freuen. Am Freitag, den 26. Juni starten sie in die Sommerferien. Als letzte Bundesländer starten wie immer Baden-Württemberg und Bayern in die Sommerferien. Der letzte Schultag ist dort am 29. Juli in Baden-Württemberg beziehungsweise am 31. Juli in Bayern.