PfadnavigationHomeSportTennisFrench OpenPlötzlich Topfavorit – „Zverev muss jetzt niemanden mehr fürchten“Stand: 11:02 UhrLesedauer: 2 MinutenAlexander Zverev ist in Paris an Nummer zwei gesetztQuelle: Getty Images/Dan IstiteneSinner scheidet überraschend aus, Alcaraz fehlt verletzt: Boris Becker traut Alexander Zverev nun die große Erlösung bei den French Open zu. Das Zverev-Lager ist vorsichtiger und verweist auf einen potenziellen Gegner.Boris Becker sieht den deutschen Tennisstar Alexander Zverev nach dem dramatischen Aus von Jannik Sinner als Topfavoriten bei den French Open. „Wenn ich das aus der Sicht von Alexander Zverev beurteilen darf: Da gibt es keinen Spieler, vor dem ich mich fürchten muss“, sagte der dreimalige Wimbledongewinner bei Eurosport.Die jetzt als größten Gegner gehandelten Spieler sieht Becker nicht auf demselben Niveau wie Zverev. „Rafael Jódar spielt sein erstes Grand-Slam-Turnier, Novak Djokovic ist 39 Jahre alt und Félix Auger-Aliassime ist auf Sand nicht Weltspitze – sorry, da ist Sascha besser.“Lesen Sie auchDas Zverev-Lager wollte aber nichts davon wissen, dass der Weg zum ersten Grand-Slam-Turniersieg für den Hamburger nun weit offen sei. „Man darf nicht vergessen: Novak ist immer noch im Spiel. 24 Grand Slams gewonnen, er weiß, wie es geht“, sagte Mischa Zverev, der Bruder des Weltranglistendritten, bei Eurosport. „Es ist noch ein langes Turnier, da kann noch so vieles passieren“, ergänzte der Ex-Profi. Alcaraz wegen einer Verletzung nicht in ParisBeim Aus von Sinner, der in seinem Zweitrundenmatch am Donnerstag gegen den Argentinier Juan Manuel Cerundolo nach fünf Sätzen, von Krämpfen und Schwindelgefühlen geplagt, verlor, hatte Zverev gerade trainiert. Das sei „eine Riesenüberraschung“, meinte Mischa Zverev: „Aber die Temperaturen sind extrem hoch und egal, wie fit man ist und wie gut man ist: Wenn der Körper irgendwann nicht mehr will, nicht mehr kann – da kannst du dann auch nichts mehr machen. Dann geht es dir wirklich miserabel.“Lesen Sie auchZverev trifft in der dritten Runde am Freitagabend (20.15 Uhr/Eurosport und im WELT-Liveticker) auf den Franzosen Quentin Halys. Zverevs zweiter großer Titelrivale, der Spanier und Weltranglistenzweite Carlos Alcaraz, ist wegen einer Handverletzung in diesem Jahr in Roland Garros nicht am Start.dpa/SUF