Früher hatten Robotiker:innen große Träume, setzten sie dann aber nur im Kleinen um. Sie hofften, eines Tages die außergewöhnliche Komplexität des menschlichen Körpers nachbilden oder sogar übertreffen zu können, verbrachten dann aber ihre Karriere damit, Roboterarme für Autowerke zu verbessern oder Staubsaugerroboter zu entwickeln. Anders ausgedrückt: Das Ziel war C-3PO, das Ergebnis ein Roomba.
Der humanoide Science-Fiction-Roboter dient als Vorbild: ein Roboter, der sich in der Welt bewegen, sich an unterschiedliche Umgebungen anpassen und sicher und hilfreich mit Menschen interagieren kann. Im Sozialwesen könnte eine solche Maschine Menschen mit Mobilitätseinschränkungen helfen, Einsamkeit lindern oder Arbeiten verrichten, die für Menschen zu gefährlich sind. Für die eher finanziell orientierten Robotiker bedeuten solche Geräte aber auch eine unerschöpfliche Quelle für nicht zu entlohnende Arbeitskraft. Doch die Entwicklung bis dahin ist eine lange Geschichte des Scheiterns und ließ viele Expert:innen im Silicon Valley zögern, voll auf die Technik zu setzen.
Inhaltsverzeichnis
Wende in der Roboter-Entwicklung und 6 Milliarden an Investitionen
Nächste Stufe: Lernen in Simulationen












