Es ist ein zeitlicher Zufall. Am Sonnabend kommen im Dresdner Rathaus die Abiturienten der Dresden International School zum feierlichen Schulabschluss zusammen, während im Ratssaal nebenan Politiker über deren Zukunft beraten. Wie lebenswert bleibt ihre Stadt, wenn aufgrund eines Haushaltsdefizits von 34 Millionen Euro in diesem Jahr bald der investive Stillstand droht?
Der Kreisverband der CDU Dresden will auf seinem thematischen Parteitag dazu Antworten finden. Zehn Experten sind geladen, darunter Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar (CDU), der Chef der Landesdirektion Bela Belafi wie auch private Unternehmen. Denn auf deren Initiativen wird es in den kommenden Jahren wohl umso mehr ankommen.
Zwei Diskussionsschwerpunkte hat sich die Dresdner CDU gesetzt: Den Dresdner Norden mit dem Wachsen der dortigen Halbleiterindustrie und den Ostrapark, das sportliche Herz der Stadt. „Wir brauchen weiter Wachstum in der Stadt. Dabei ist es wichtig, die Leute vor Ort bei den damit verbundenen Belastungen ein stückweit mitzunehmen“, sagt Heike Ahnert, Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion mit Blick auf die seit Jahren andauernden Baumaßnahmen rund um die gigantischen Fabriken von ESMC sowie Infineon am nördlichen Stadtrand.







